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Autor: Markus Landau

Kommentar: Zinseinbussen steigen

Seit Jahren leiden deutsche Sparer unter niedrigen Zinsen. Die darauf zurückzuführenden Einkommenseinbußen privater Haushalte haben sich seit 2009 auf fast 344 Mrd. Euro summiert. 2017 kommen aktuell 92 Mrd. Euro Zinsverluste hinzu, so Berechnungen der Analysten der DZ BANK. Berechnet wurde für Anleihen ein Referenzzins von 4,2 Prozent, abgeleitet aus der durchschnittlichen Umlaufrendite zwischen 1998 und Mitte 2009. Für Bankeinlagen und in Versicherungen angelegte Geldvermögen wurden Zinssätze von 2,3 bzw. 4,5 Prozent ermittelt. Die Einkommenseinbußen ergeben sich durch den Vergleich des „Niedrigzinsniveaus“ (2009 bis 2017) und dem angenommenen „normalen“ Verlauf. Risikoscheue Deutsche Durch stärkere Umschichtungen hin zu Aktien und...

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