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Editorial 02/17

!Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzten beiden Jahrzehnten, vor allem aber seit der Jahrtausendwende, konnten die meisten Länder in Afrika ein anhaltendes Wirtschaftswachstum verzeichnen – häufig mit jährlichen Wachstumsraten von über fünf Prozent. Eine bedeutende Rolle spielten dabei externe Bedingungen wie hohe Rohstoffpreise, aber auch die Verbesserung des makroökonomischen Klimas auf innerstaatlicher Ebene.

Zweifellos wird auch die verbesserte politische und wirtschaftspolitische Steuerung einen zentralen Beitrag für das Wachstum in den kommenden Jahren leisten. Um andere Regionen dieser Welt einzuholen, muss Afrika jedoch noch immer eine Mammutaufgabe bewältigen. Aus Unternehmer- und Anlegersicht bieten sich daher gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt zahlreiche Chancen zur Partizipation.

Um einen echten und tiefgreifenden wirtschaftlichen Wandel voranzubringen, wäre jedoch die Industrialisierung der Subsahara-Staaten gemäß ihren spezifischen lokalen Gegebenheiten erforderlich. Denn bis zum Jahr 2050 wird Subsahara-Afrika über mehr und jüngere Arbeitskräfte als China oder Indien verfügen. Entsprechend wäre die Verbesserung des Bildungsniveaus junger Menschen und die Schaffung von Arbeitsplätzen vordringlich, um künftiges Wachstums zu generieren und somit Massenarbeitslosigkeit und soziale Unruhen zu verhindern.

Bei genauem Studium des gesamten Kontinents offenbart sich ein enormes Potenzial, welches vielerorts bereits erkannt wurde. Dennoch: Afrika hat gerade erst angefangen, seine Wachstumsstory zu schreiben.

Viel Spaß mit Ihrem neuen Derivate Magazin.

Ihr

Marcus Kapust

Marcus Kapust, Chefredakteur
Marcus Kapust, Chefredakteur

!Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzten beiden Jahrzehnten, vor allem aber seit der Jahrtausendwende, konnten die meisten Länder in Afrika ein anhaltendes Wirtschaftswachstum verzeichnen – häufig mit jährlichen Wachstumsraten von über fünf Prozent. Eine bedeutende Rolle spielten dabei externe Bedingungen wie hohe Rohstoffpreise, aber auch die Verbesserung des makroökonomischen Klimas auf innerstaatlicher Ebene.

Zweifellos wird auch die verbesserte politische und wirtschaftspolitische Steuerung einen zentralen Beitrag für das Wachstum in den kommenden Jahren leisten. Um andere Regionen dieser Welt einzuholen, muss Afrika jedoch noch immer eine Mammutaufgabe bewältigen. Aus Unternehmer- und Anlegersicht bieten sich daher gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt zahlreiche Chancen zur Partizipation.

Um einen echten und tiefgreifenden wirtschaftlichen Wandel voranzubringen, wäre jedoch die Industrialisierung der Subsahara-Staaten gemäß ihren spezifischen lokalen Gegebenheiten erforderlich. Denn bis zum Jahr 2050 wird Subsahara-Afrika über mehr und jüngere Arbeitskräfte als China oder Indien verfügen. Entsprechend wäre die Verbesserung des Bildungsniveaus junger Menschen und die Schaffung von Arbeitsplätzen vordringlich, um künftiges Wachstums zu generieren und somit Massenarbeitslosigkeit und soziale Unruhen zu verhindern.

Bei genauem Studium des gesamten Kontinents offenbart sich ein enormes Potenzial, welches vielerorts bereits erkannt wurde. Dennoch: Afrika hat gerade erst angefangen, seine Wachstumsstory zu schreiben.

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