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Guter Klang zum fairen Preis

Audiophile Lautsprecher können teurer sein als manche Eigentumswohnung. Anspruchsvolle Sound-Systeme gibt es aber auch für Normalverdiener.

Zweieinhalb Jahre intensive Forschung stecken in der Lautsprecherbox Definion 3 des Berliner Audio-Direktvertriebs Teufel. Ein kluges technisches Detail: Hoch- und Mitteltöner sind bei der Definion 3 zu einem Bauteil verschmolzen. Damit erreichen fast alle abgestrahlten Frequenzen gleichzeitig das Ohr der Hörer, was eine authentische und natürliche Wiedergabe gewährleistet und die genaue Ortung von Stimmen und Instrumenten erleichtert.

Am Kopfende der 1,18 Meter hohen Lautsprecher sitzen dieselben Chassis, mit der auch die Schallwände der Definion 5 ausgerüstet sind, der hervorragende Klangqualitäten nachgesagt werden. Tiefe Töne werden mit drei Basslautsprechern aus kohlefaserverstärktem Kunststoff abgebildet. Nach Teufel-Angaben gehört die Definion 3 dank dieser Konstruktion zu den bassstärksten und schlanksten Lautsprechern ihrer Klasse.

Wer sich selbst davon überzeugen will, kann die in Schleiflack der Farben Weiß und Schwarz gehaltenen, knapp 1.800 Euro teuren Teufel-Lautsprecher bis zu acht Wochen lang zu Hause testen.

 

 

Drahtlos vernetzt

Einen anderen Weg geht der Sonos. Der kalifornische Streaming-Spezialist produziert Produkte für „Musiclovers“, so Co-Chef Tim Cullen – nicht für Audiophile.
Die „Playbar“ mit ihren neun Lautsprechern etwa wird über ein einziges optisches Kabel mit dem Fernseher verbunden und gibt alle Geräte wieder, die dort angeschlossen sind – einschließlich Kabelboxen und Spielekonsolen.

Über kabelloses Internet ermöglicht die Sonos-App den Zugriff auf eine firmeneigene digitale Audiobibliothek mit rund 100.000 Radiosendern und mehr als 60 integrierten Musikdiensten wie Spotify, Deezer oder Soundcloud.

Wem in der rund 800 Euro teuren „Playbar“ tiefe Bässe fehlen, sollte sie mit dem schlicht „Sub“ genannten Tiefbasslautsprecher erweitern, der satte 16 Kilogramm auf die Waage bringt. Eigenwillig präsentiert sich das Design. Das Loch in der Mitte ist nicht nur als Blickfang gedacht, sondern beherbergt die beiden Lautsprecher. Statt – wie traditionell bei Subwoofern üblich, vorne oder unten zu schwingen, schwingen sie aufeinander zu.

Das führt zu einem besonders kernigen Bass. Viel einzustellen gibt es nicht, der „Sub“ (ca. 750 Euro) optimiert die Audioeinstellungen automatisch. Es gibt genau einen Schalter, über den sich der Tiefbasslautsprecher mit einem bestehenden Sonos-System verbinden lässt. Mit der „Playbar“ und dem passenden Tieftöner „Sub“ zeigt Sonos, dass auch ein netzwerkfähiges Audiosystem für anständigen Klang im Wohnzimmer sorgen kann.

 

 

Kraftvolles Leichtgewicht

In ein kabelloses Heimnetzwerk lässt er sich nicht integrieren, denn der SoundLink Mini Speaker II von Bose (ca. 170 Euro) wurde speziell für die Nutzung mit den heute gängigsten Bluetooth-fähigen Geräten wie Smartphones, Tablets und Laptops entwickelt. Darüber hinaus verfügt das robuste und schlichte Gerät über einen AUX-Eingang, um einen MP3-Player oder andere tragbare Player anzuschließen. Dieses Leichtgewicht mit gerade einmal 0,67 kg bietet einen naturgetreuen Spitzenklang mit tiefen, kraftvollen Bässen, wie er sich von einem Lautsprecher dieser Größe (HxBxT: 5,1x18x5,8 cm) nicht erwarten läßt. Der eingebaute Lithium-Ionen-Akku verspricht eine Wiedergabedauer von bis zu 10 Stu
nden und kann an den meisten USB-Anschlüssen aufgeladen werden.

 

 

Bose SoundLink Mini Speaker II
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