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Im Latium zu Hause

Im Latium zu Hause
Eingebettet in einzigartige Landschaften, umspült vom Tyrrhenischen Meer und durchflossen vom Tiber – im auf halber Höhe des italienischen Stiefels gelegenen Latium begeistert nicht nur die Ewige Stadt Rom immer wieder die Touristen, sondern auch eine einzigartige Küsten- und Gebirgslandschaft. Hier finden Italienliebhaber neben der wundervollen Natur und bedeutenden Kulturdenkmälern auch ein sehr gesundes Klima vor.

Erholung als Ursprung

Das Leben hier zu genießen – das war einst der Traum von Friedrich-Wilhelm und Mokka Metzeler. Zirka 140 Kilometer von Rom sollte ein kleines Ferienparadies entstehen. Heute, im Jahr 2017, ist daraus ein international tätiges Unternehmen mit hochwertigen und zertifizierten Bioprodukten mitten im Latium geworden. Auf rund 140.000 Quadratmetern findet der Besucher alles, was er sich wünscht: weitreichende Weinberge, eigens gepflanzte Olivenbäume, weit über 300 Mangalitza-Wollschweine, viele Zackelschafe und vor allem Land, Ruhe und Erholung. Genau hier werden auch die eigenen Trauben für den biozertifizierten Wein angebaut. Neben den Rotweinen findet der Kenner einen wunderbaren Rosé, einen Weißwein sowie einen Spumante im Angebot. Hier wurde es minimalistisch gehalten, weniger ist mehr.

Kunst und Architektur



Besondere Aufmerksamkeit verdienen aber auch die architektonisch sehr besonderen Gebäude und die über Jahrzehnte zusammengetragenen Kunstwerke des Gründers Friedrich-Wilhelm Metzeler und seiner Frau. Beide haben die Historie der Villa Caviciana in vielen Punkten stark geprägt. Bei der Architektur der neuen Kellerei wurde jeder Zentimeter genau durchdacht. Direkt unter dem Obergeschoss befindet sich die Vinifikation im Keller. Damit wird die Gravitation perfekt ausgenutzt, und es kann mit minimalen Pumpvorgängen gearbeitet werden. Die Idee, Oliven anzubauen, entstand durch regelmäßig gegenseitig geschenkte Olivenbäume. Ein Großteil der Geschichte der Villa Caviciana lässt sich auf die auf die gegenseitige Zuneigung der beiden Gründer oder eine sehr gut durchdachte Entscheidung zurückführen. Und dabei haben beide den Baustil der Region sowie die speziellen Materialien nicht vergessen. Die natürlich gewachsenen Wälder, Wiesen, Quellen und Teiche wurden erhalten. Überall duftet es nach Rosmarin, Akazien und wilden Blumen.

Landschaft zum Träumen. Weingut- Besitzer Friedrich-Wilhelm Metzeler und Geschäftsführerin Kristin Eisenberg.

Boden, Bio, Historie



Jeder Wein der Villa Caviciana wird nach sehr strengen ökologischen Gesichtspunkten produziert, jeder Weinberg ausschließlich biologisch bearbeitet. Die günstigen Bedingungen des Bodens ergeben den besonderen Charakter der Trauben und damit des Weines. Schließlich liegt das Gut in der malerischen Gegend um den Lago di Bolsena, der zirka 305 Meter über dem Meeresspiegel in einem ehemals aktiven Vulkangebiet, dem Apparato, liegt. Der Krater ist bis zu 151 Meter tief, hat einen Umfang von 43 Kilometern und entstand vor ca. 30.000 Jahren durch den Einsturz unterirdischer Magmakammern, die sich bei einem Vulkanausbruch geleert haben. Geologisch gesehen ist er also noch recht jung. Damit ist der Lago di Bolsena nach dem Lago di Trasimeno der zweitgrößte See der Apenninhalbinsel. Vor allem die Lichtausbeute an der Westseite des Sees ist besonders und ergiebig. Begünstigt wird das Bodenklima rund um die Villa Caviciana auch durch das tiefgründige Gewässer, und die Reflexion des Lichts unterstützt die Sonneneinstrahlung.

Diese perfekten Bedingungen werden neben modernster Technik bei der Vinifizierung auch durch die hohe Holzqualität der eingesetzten Barriquefässer unterstützt. Die gleichhohe Qualität wird bei der Produktion des sortenreinen Olivenöls angesetzt. Olivenöl gilt als Elixier des guten Geschmacks und sollte in keiner Küche fehlen. Die Oliven dafür wachsen in weitläufigen, biologisch bewirtschafteten Olivenhainen in vulkanischer Erde. Die hohe Qualität ist auch auf die biologische Bewirtschaftung der weitläufig angelegten Olivenhaine und die präzise Verarbeitung des Lesegutes zurückzuführen. Dabei wird dem unterschiedlichen Reifegrad der verwendeten Olivensorten besondere Aufmerksamkeit entgegengebracht. Die schnelle und saubere Verarbeitung in der eigenen, modernen Olivenmühle garantiert einen gezielt kontrollierten Produktionsablauf nach höchstem Qualitätsanspruch.

Ein Gesamtkunstwerk



Kältere Sommernächte sorgen für ein frischeres Klima. Das hilft, ist nicht nur angenehm für den Besucher, sondern auch besonders gut für die Aromen der angebauten Weine und Olivenöle der Region. Bereits die Etrusker prägten das Gebiet rund um den Lago di Bolsena sowohl kulturell als auch landwirtschaftlich. Die Römer setzten diese Tradition fort, was sich in den vielen bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Gegend um die Villa Caviciana widerspiegelt. Mit der Produktion von Honig, Wein, Olivenöl, Fleisch und Wurstwaren ist die Villa Caviciana eine echte, lebendige Fattoria. In Verbindung mit den architektonisch bestechenden Gebäuden, die gemeinsam mit bedeutenden Kunstwerken sorgsam in die naturbelassene Landschaft eingebunden wurden, bietet sich dem geneigten Betrachter ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk.

Vereinigung von Top-Qualität und Naturschutz

Die Villa Caviciana verfolgt eine Mission – eigentlich zwei. Die erste verpflichtet zu absoluter Top-Qualität für die Kunden. Die zweite Mission verpflichtet zur Natur. Die Landschaft um die Weinberge ist geprägt von Wiesen, Olivenbäumen, Eichen- und Kastanienwäldern. Alles ist sehr natürlich gewachsen und wird durch intensive Pflege und eine abwechslungsreiche Vielfalt stetig verbessert. Diese natürliche Umgebung ist perfekt für die hier angesiedelten Mangalitza-Wollschweine und die Zackelschafe. Gerade die durch krause, helle Borsten ausgezeichneten Schweine sind eine sehr seltene, autochthone Rasse aus dem Donau-Raum. Die Zackelschafe entstammen einer vom Aussterben bedrohten Schafrasse. Beide finden hier die perfekten Lebensbedingungen vor. In der gutseigenen Fleischerei werden Frischfleisch sowie Schinken- und Wurstspezialitäten von ausnehmender Güte und Beschaffenheit eigens produziert.

Klima wie in der Toskana



Wichtig für eine perfekte Qualität ist das vorherrschende Klima. Nicht nur für den Wein, auch für den Anbau der Oliven. Rund um den Lago di Bolsena (Bolsenasee) finden sich ideale Bedingungen. Das milde Wetter und die regelmäßigen Regenfälle im Frühjahr unterstützen den Wachstumszyklus der Pflanzen und begünstigen deren Blüte und Austrieb.

Die warmen Sommertemperaturen sind nicht nur perfekt für einen Urlaub, sondern auch für den Anbau von Wein und Oliven. 35° bis zu 40°C sorgen für reichlich Photosynthese und intensive Aromen. Der wiederum milde Herbst gewährleistet eine perfekte Ausreifung bei idealen Erntebedingungen. Im Winter gibt es nur gelegentlich leichten Frost, den die Pflanzen unbeschadet überstehen.

Die Region in Mittelitalien lohnt sich für jeden, der Italien von seiner historischen und ursprünglichen Seite kennenlernen möchte. Gute Weine, gutes Essen und nette Menschen gepaart mit viel Gastfreundschaft machen das Latium unvergesslich.

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