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Auf den Trader kommt es an

Auf den Trader kommt es an
Immer mehr private Anleger und Trader entdecken das gehebelte Trading für sich. CFDs rücken dabei immer mehr ins Rampenlicht. Sich zurecht zu finden, sowie für etwas mehr Klarheit zu sorgen, hilft uns Roman Krutyanskiy, Country Manager bei Admiral Markets UK, im Interview.
Herr Krutyanskiy, Admiral Markets ist einer der größeren, bekannteren Anbieter für Forex & CFD Trading in Deutschland. Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen kurz vor.
Global besteht die Admiral Markets Gruppe seit 2001. In Deutschland steht am 1. Juni 2017 der sechste Geburtstag an. „Global denken – lokal handeln“ – unter diesem Motto gilt unser Augenmerk immer dem lokalen Markt. Somit sind wir fest davon überzeugt, deutschlandweit das beste Angebot für DAX-Index-Trader zu bieten: Dazu zählen die Konditionen, Schulungen, und Zusatztools. Ich lade alle herzlich dazu ein, uns näher kennenzulernen, sei es im Webinar, über das Demo-Konto oder in Berlin am Potsdamer Platz, wo unsere deutsche Niederlassung ist.
Was spricht für CFD Trading, was sind die Vorteile?
CFDs sind an sich sehr einfache Trading-Produkte, sowohl vom Verständnis her, als auch von der Handhabung. Der Hebel, je nach Einstellung, erlaubt Ihnen bereits mit kleinem Einsatz in den Markt einzusteigen und große Volumina zu bewegen, bei fallenden und steigenden Kursen gleichermaßen. Zudem sind die CFDs im Vergleich zu anderen Finanzprodukten meistens die günstigere Alternative, denn es gibt keine Ordergebühren. Wenn Sie also weniger an einer Aktie oder einem Gut selbst interessiert sind, sondern lediglich an der Preisentwicklung teilhaben wollen, sind CFDs aus meiner Sicht die praktischste Variante.
Und gibt es auch Nachteile?
CFD Trading ist wie ein Auto mit einem starken Motor. Wenn man weiß, wie damit umzugehen ist, kann es viel Freude bereiten. Fehlt die Erfahrung, Selbstbeherrschung oder auch das notwendige Know-how, kann es durchaus sehr riskant sein. Der Hebel spielt in dieser Situation die Rolle des Motors und kann sich in der Tat negativ auswirken. Ist es ein Nachteil? Es kommt auf den Trader an. Eine mögliche Nachschusspflicht wird ebenso gerne als Nachteil gesehen, dennoch eins vorweg: Bereits 2014 hat Admiral Markets die Negative Balance Protection Policy eingeführt, die dem Trader zusätzlich unter die Arme greifen soll. Welche marktbewegenden Events haben wir seit damals erlebt? „Schweizer Franken“-Schock im Januar 2015, Brexit im Sommer 2016 und Trumps Wahlen im Herbst des letzten Jahres. Alle deutschen Konten, die durch diese Events ins Minus geraten sind, wurden dank dieser Policy von Admiral Markets ausgeglichen.
Andere Hebelprodukte sind die sehr verbreiteten Optionsscheine. Wie könnte man CFDs von Optionsscheinen abgrenzen?
Das Wesentliche kann, meiner Meinung nach, mit einem Wort beschrieben werden: Transparenz. Was müssen Sie alles bei einer Option bedenken? Basispreis, Bezugsverhältnis, Inneren Wert, Zeitwert, implizite Volatilität usw. Ein CFD dagegen wird nahezu 1 zu 1 zu seinem Basiswert gehandelt, das war’s. Die Kursentwicklung ist somit klar nachzuvollziehen. Keine Volatilitätseinflüsse, keine Zeitwertverluste. Einfach und transparent. Klare Struktur des Hebels, geringe Stückzahlen, keine Laufzeitbeschränkung und natürlich keine Ordergebühren. In diesem Vergleich spricht einfach alles für die CFDs.
Welche Tipps geben Sie Einsteigern, die den Handel von CFDs ausprobieren möchten?
Alle Einsteiger machen die gleichen Fehler. Man ist ungeduldig, überoptimistisch, manchmal zu gierig und auf jeden Fall zu selbstsicher. Und wenn die ersten Live-Trades – aus Versehen wohl – gute Ergebnisse liefern, ist der Gedanke „Ich kann‘s“ schnell da. Damit danach keine böse Überraschung folgt, wiederhole ich immer wieder: Nehmen Sie sich Zeit, die Märkte rennen Ihnen nicht weg. Üben Sie. Neigen Sie nicht zum Überdimensionalen. Nehmen Sie in einem Demo-Konto so viel Spielgeld in die Hand, wie Sie sonst auch live investieren würden. Seien Sie geduldig mit sich selbst und mit den Märkten. Und starten Sie mit einem Echtgeld-Konto erst dann, wenn Sie wirklich wissen, was Sie tun, wie Sie es tun, und warum Sie es tun.
Viele Derivate-Trader traden fast ausschließlich den DAX. Was bieten Sie für DAX-Trader speziell an?
Ein DAX-Trader erhält bei uns das Beste, was aktuell nach unserem Wissen zu haben ist: von 8 bis 22 Uhr einen typischen Spread von 0,8 Punkten, den DAX-Handel bereits ab 0,1 CFD, also mit Punktwertigkeit von 10 Cent, keinerlei Barrieren wie Stop-Abstände, Mindesthaltedauer oder Requotes und wohl den besten MetaTrader 4 aller Zeiten dank über 60 Zusatztools, entwickelt von Tradern für Trader, die bei uns den Namen „MT4 Supreme“ tragen. Da möchte ich gerne einen Wettbewerber sehen, der das schlagen kann (lacht).
Worauf können sich Ihre Kunden im Jahr 2017 noch freuen, was ist in Ihrer Pipeline?
Wir weiten kontinuierlich unser Angebot aus. Neue CFDs auf Aktien aus dem Euro Stoxx 50 haben wir bereits im Februar live geschaltet. Folgen sollen weitere CFDs auf Aktien und Rohstoffe. Softwaretechnisch packen wir auch einiges drauf. Der MT5, den wir bereits seit einigen Jahren mit einem eigenen Konto anbieten, soll eine kleine Revolution erleben und durch neue Kontomodelle einen Instrumenten-Schub erhalten. Und wir arbeiten kontinuierlich an unserer Erweiterung für den MT4 – Supreme. Zudem sollen Versionen für den MT5, wie auch für MT4 auf MacOS erscheinen. Wie Sie sehen, die Pipeline ist durchaus voll.

Roman Krutyanskiy startete 2011 bei Admiral Markets, als die Berliner Dependance erst eröffnet wurde. Zusammen mit dem deutschen Team entwickelte er die Berliner Niederlassung zur stärksten Einheit der weltweit agierenden Admiral Markets Gruppe. Seit dem 1. Januar 2017 ist er als Country Manager für Operations, Development und Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig.

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