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News aus der Rohstoffwelt

Auf vielen internationalen Rohstoffkonferenzen geht es momentan nur um ein Thema: Lithium. Die meisten Fachleute weltweit sind sich einig: Einer der ganz großen Gewinner beim Umbau von Öl– auf Elektro–Fahrzeuge wird das neue „Weiße Gold“ sein. Daher sprach die Redaktion vor allem in den vergangenen Wochen mit dem Management zahlreicher interessanter Lithium-Unternehmen. Drei davon haben uns schwer beeindruckt – ein Blick auf die jeweilige Webseiten könnte sich lohnen:

Nemaska Lithium

Nemaska Lithiums kanadisches Flaggschiffprojekt Whabouchi gilt im Moment als das zweitgrößte Hard-Rock-Lithium-Vorkommen weltweit. Die meisten Abbau-Genehmigungen sind bereits erteilt, sodass das Unternehmen ab dem ersten Halbjahr 2018 Lithium fördern und ab dem zweiten Halbjahr 2018 in einer eigenen Anlage weiterverarbeiten wird. Der Bau der Minenanlagen ist bereits weit fortgeschritten, die erste Phase der Veredelungs-Anlage produktionsbereit. Die Finanzierung der geplanten Großförderung inklusive Verarbeitung ist in vollem Gange und zu etwa einem Drittel abgeschlossen. Nemaska ist sowohl produktionsmäßig, als auch technisch in der Pole Position.

www.nemaskalithium.com

Millennial Lithium

Millennial Lithium hält mehrere hochkarätige Lithium-Projekte im so genannten „Lithium-Dreieck“ Chile-Bolivien-Argentinien. Das Flaggschiffprojekt Pastos Grandes besitzt hochgradige Lithium-Lagerstätten, während das zweite Projekt Cauchari East nur unweit einer bereits produzierenden Anlage vom Branchenriesen Orocobre liegt. Das Management rechnet aufgrund der guten infrastrukturellen Lage sowie der Einfachheit eines möglichen Abbaus mit einem Produktionsstart in ca. drei Jahren und einer jährlichen Förderung von 10.000 bis 15.000 Tonnen Lithium.

www.millenniallithium.com

European Lithium Ltd.

European Lithium betreibt eine Lithium- Mine im österreichischen Wolfsberg bei Graz. Das Unternehmen beabsichtigt spätestens ab 2020 Lithium zu fördern. Das Projekt in Kärnten hat eine gute Lage in Mitteleuropa mit Zugang zu einer etablierten Straßen- und Schieneninfrastruktur, um die spätere Produktion an die großen Lithiumverbraucherländer in Europa zu verteilen.Angeführt wird das Unternehmen von CEO Steve Kesler sowie Non-Executive Chairman Tony Sage (siehe auch Interview mit Stefan Müller, Non-Executive Director von European Lithium auf den Seiten 46/47).

www.europeanlithium.com

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