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Das könnte einer der größten Tech-IPOs werden

Am 2. Juli 2017 veröffentlichte Reuters die Meldung über den IPO von Dropbox. Das Geschäftsmodell von Dropbox ist genial einfach, aber nicht konkurrenzlos. Daten werden auf einen Server geladen und können mit Rechten versehen, geteilt und bearbeitet werden. Die Dropbox Inc. hisst nun öffentlich die Segel Richtung Börsengang. Laut Reuters könnte es zum größten Tech-IPO seit Snapchat werden.

Aber dieser IPO wird auch ein sehr wichtiger Test. Was ist das Geschäftsmodell des Data-Sharings wirklich wert? Noch 2014 wurden fast 10 Milliarden US-Dollar in einer privaten Finanzierungsrunde eingesammelt. Mehrere große US-Tech-Unternehmen haben in den letzten Monaten diesen Schritt gewagt und äußerten Besorgnis darüber, dass Börseninvestoren die Bewertung herabsetzen könnten, weil sie höhere Gewinne anstreben. Bei Snapchat ist genau das geschehen. Aufgrund der Ungewissheit über die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells wurde die IPO-Bewertung gesenkt. Seit dem Börsengang hat sich der Kurs nun knapp über dem Listing-Preis von 24 US-Dollar festgesetzt. Die Sorgen kommen nicht von ungefähr. Private Investoren erhöhen den Druck auf die Unternehmen, ausgezahlt zu werden. Nicht zuletzt, da die Einnahmen aus Tech-IPOs von 34 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 auf 6,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 und sogar noch weiter auf 2,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 gesunken sind, so Reuters.



Zum Vergleich: Der größte Marktbegleiter Box Inc. wurde 2015 mit 1,67 Milliarden US-Dollar bewertet – viel weniger als seine Bewertung von 2,4 Milliarden US-Dollar bei den vorangegangenen Investitionsrunden. Nun kann Dropbox Inc. einen weiteren Meilenstein für Tech-Investments setzen.