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Der DDV – Institution für Standards und Anlegerschutz bei strukturierten Wertpapieren

Mitte Februar wurde der Deutsche Derivate Verband in London bereits zum dritten Mal in Folge mit dem Preis für den besten Verband für strukturierte Produkte in Europa ausgezeichnet. Entscheidend für die Vergabe der Awards waren die Ergebnisse einer Umfrage, die ein Finanzportal europaweit bei mehr als 1.200 institutionellen Investoren und Unternehmen der Finanzbranche wie Banken, Börsen, Indexanbietern und Wirtschaftskanzleien durchgeführt hatte.

Mit dieser Ehrung wurde grenzübergreifend anerkannt, dass der DDV mit seinen Themen und seiner Arbeit international großes Vertrauen genießt. Die zahlreichen Initiativen und Bestrebungen des Verbands dienen unter anderem dazu, wegweisende europäische Standards zu setzen und damit den Weg für eine noch breitere Akzeptanz strukturierter Wertpapiere bei Privatanlegern zu ebnen. So zumindest hieß es in der Laudatio.

Das klingt sicher sehr schön und schmeichelhaft. Interessanter aber ist, hinter die Kulissen zu schauen. Wofür steht der DDV ein und inwieweit ist er Impulsgeber für die Branche? Das lässt sich nicht in einem Satz beschreiben, da es sicher die Bündelung sehr vieler Initiativen und Maßnahmen ist, die am Ende zusammenkommen und eine erfolgreiche Interessenvertretung ausmachen.

Der Startschuss hierzu fiel im Februar 2008, also zu einer Zeit, als es an den Märkten zwar schon brodelte, aber für den Endanleger im Grunde noch alles intakt schien. Nur wenige Monate nach Gründung des DDV ging jedoch Lehman Brothers pleite und eine gesamte Branche geriet fälschlicherweise in Verruf. In nur wenigen Tagen wurden die Aufbauarbeit und die Reputation einer jungen aufstrebenden Branche mehr als nur infrage gestellt – sie wurde zerstört.

Insofern begann die Aufbauarbeit des DDV quasi in den Trümmern und zeitgleich mit dem vielbeschworenen Ende der Zertifikate-Industrie. Auch wenn acht Jahre später die Welt anders ausschaut, die Finanzkriese hinter uns liegt, so sind doch nach wie vor viele Menschen mit den veränderten Rahmenbedingungen beschäftigt. Es wird mitunter heftig über Sinn und Unsinn von zu viel und zu wenig Regulierung und Transparenz gestritten.

Übersichtlich, klar und eindeutig

In dieser Gemengelage ist es wichtig, Position zu beziehen. So tritt der DDV für Klarheit, sowohl im Bereich der regulatorischen Standards als auch bei Themen, die den Anlegerschutz betreffen, ein. Wir vermitteln Positionen und machen uns im Interesse der Anleger für klare, eindeutige Regeln stark.
Das zeigt sich zum Beispiel bei einer einfach strukturierten Produktklassifizierung. Die Derivate-Liga ist für jedermann verständlich aufbereitet und informiert in übersichtlicher Form über die einzelnen Anlage-Zertifikate und Hebelprodukte.
Darüber hinaus gibt es den Fairness-Kodex, den der Verband in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern erstellt hat. In ihm sind für die Emittenten selbstverpflichtend und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus die wichtigsten Regeln festgelegt. An diesen Kodex halten sich übrigens nicht nur die Mitglieder des Deutschen Derivate Verbands, sondern auch weitere Emittenten.

Ansonsten ist die Arbeit geprägt von zahlreichen Initiativen, die dem Zertifikate-Anleger direkt helfen. Dabei handelt es sich vom Sparplan-Rechner über die Risiko-App, eine Checkliste für Anleger oder eine dreistufige Zertifikate-Schulung bis hin zu Publikationen und DVDs die über die Webseite kostenlos bestellt werden können.

Insofern ist der DDV sehr aktiv unterwegs und engagiert, in Deutschland ein Stück weit Wertpapierkultur zu implementieren. Und wenn es um die Finanzanlage geht, führt für Privatanleger im Grunde genommen kein Weg an strukturierten Wertpapieren vorbei.

Christian Vollmuth (links), Leiter der Geschäftsstelle Berlin, und Lars Brandau, Leiter der Geschäfts- stelle Frankfurt, auf der Preisverleihung in London.

Christian Vollmuth (links), Leiter der Geschäftsstelle Berlin, und Lars Brandau, Leiter der Geschäfts- stelle Frankfurt, auf der Preisverleihung in London.

Mitte Februar wurde der Deutsche Derivate Verband in London bereits zum dritten Mal in Folge mit dem Preis für den besten Verband für strukturierte Produkte in Europa ausgezeichnet. Entscheidend für die Vergabe der Awards waren die Ergebnisse einer Umfrage, die ein Finanzportal europaweit bei mehr als 1.200 institutionellen Investoren und Unternehmen der Finanzbranche wie Banken, Börsen, Indexanbietern und Wirtschaftskanzleien durchgeführt hatte.

Mit dieser Ehrung wurde grenzübergreifend anerkannt, dass der DDV mit seinen Themen und seiner Arbeit international großes Vertrauen genießt. Die zahlreichen Initiativen und Bestrebungen des Verbands dienen unter anderem dazu, wegweisende europäische Standards zu setzen und damit den Weg für eine noch breitere Akzeptanz strukturierter Wertpapiere bei Privatanlegern zu ebnen. So zumindest hieß es in der Laudatio.

Das klingt sicher sehr schön und schmeichelhaft. Interessanter aber ist, hinter die Kulissen zu schauen. Wofür steht der DDV ein und inwieweit ist er Impulsgeber für die Branche? Das lässt sich nicht in einem Satz beschreiben, da es sicher die Bündelung sehr vieler Initiativen und Maßnahmen ist, die am Ende zusammenkommen und eine erfolgreiche Interessenvertretung ausmachen.

Der Startschuss hierzu fiel im Februar 2008, also zu einer Zeit, als es an den Märkten zwar schon brodelte, aber für den Endanleger im Grunde noch alles intakt schien. Nur wenige Monate nach Gründung des DDV ging jedoch Lehman Brothers pleite und eine gesamte Branche geriet fälschlicherweise in Verruf. In nur wenigen Tagen wurden die Aufbauarbeit und die Reputation einer jungen aufstrebenden Branche mehr als nur infrage gestellt – sie wurde zerstört.

Insofern begann die Aufbauarbeit des DDV quasi in den Trümmern und zeitgleich mit dem vielbeschworenen Ende der Zertifikate-Industrie. Auch wenn acht Jahre später die Welt anders ausschaut, die Finanzkriese hinter uns liegt, so sind doch nach wie vor viele Menschen mit den veränderten Rahmenbedingungen beschäftigt. Es wird mitunter heftig über Sinn und Unsinn von zu viel und zu wenig Regulierung und Transparenz gestritten.

Übersichtlich, klar und eindeutig

In dieser Gemengelage ist es wichtig, Position zu beziehen. So tritt der DDV für Klarheit, sowohl im Bereich der regulatorischen Standards als auch bei Themen, die den Anlegerschutz betreffen, ein. Wir vermitteln Positionen und machen uns im Interesse der Anleger für klare, eindeutige Regeln stark.
Das zeigt sich zum Beispiel bei einer einfach strukturierten Produktklassifizierung. Die Derivate-Liga ist für jedermann verständlich aufbereitet und informiert in übersichtlicher Form über die einzelnen Anlage-Zertifikate und Hebelprodukte.
Darüber hinaus gibt es den Fairness-Kodex, den der Verband in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern erstellt hat. In ihm sind für die Emittenten selbstverpflichtend und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus die wichtigsten Regeln festgelegt. An diesen Kodex halten sich übrigens nicht nur die Mitglieder des Deutschen Derivate Verbands, sondern auch weitere Emittenten.

Ansonsten ist die Arbeit geprägt von zahlreichen Initiativen, die dem Zertifikate-Anleger direkt helfen. Dabei handelt es sich vom Sparplan-Rechner über die Risiko-App, eine Checkliste für Anleger oder eine dreistufige Zertifikate-Schulung bis hin zu Publikationen und DVDs die über die Webseite kostenlos bestellt werden können.

Insofern ist der DDV sehr aktiv unterwegs und engagiert, in Deutschland ein Stück weit Wertpapierkultur zu implementieren. Und wenn es um die Finanzanlage geht, führt für Privatanleger im Grunde genommen kein Weg an strukturierten Wertpapieren vorbei.